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Curriculumentwicklung

Ausgangspunkt der Forschung zur Curriculumentwicklung im Rahmen des Bologna-Prozesses ist die Frage, welche Kompetenzen Ingenieurinnen und Ingenieure angesichts der Anforderungen der globalisierten Arbeitswelt benötigen. Ziel ist, die Anforderungen an die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung der Studierenden zu erheben (Mobilität, fachliche und fachübergreifende Kompetenzen, etc.) und durch entsprechende Gestaltung der Curricula zu erfüllen. Neben dem curricular-inhaltlichen Aspekt zielen die Fragestellungen auch auf die didaktisch-methodischen Konzeptionen sowie auf geeignete Prüfungsformate ab:

  • Wie können Ansätze des forschenden Lernens sowie der problem- und projektorientierten Didaktik für die ingenieurwissenschaftlich Ausbildung weiterentwickelt und angepasst werden?
  • Welche Lernstrategien und Kompetenzen bringen die Studierenden durch den selbstverständlichen Umgang mit den digitalen Medien mit? 
  • Wie können Lehr- und Lernmethoden angepasst und das didaktische Repertoire der Lehrenden erweitert werden?
  • Wie sehen Lehr- und Lernmethoden aus, die die zunehmende Diversity in unserer Gesellschaft berücksichtigt?
  • Welche Forschungsschwerpunkte muss ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum abdecken, um die erfolgreichen Veränderungen in der deutschen und europäischen Hochschullandschaft nachhaltig aufzunehmen und zu verstärken?
  • Wie können an Gütemaßstäben ausgerichtete, kompetenzorientierte Prüfungsformate entwickelt und implementiert werden?

In einem ersten Schritt werden der Übergang von der Schule ins Studium sowie die Studieneingangsphase (die ersten drei Semester) auf Verbesserungspotenziale untersucht.

Assessment 

Hochschulen stehen nicht nur vor der Aufgabe, mehr Studierende für ihre ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge zu gewinnen, sondern auch die Studienabbruchquoten signifikant zu reduzieren. Die reine Abfrage von Abiturnoten durch den Numerus Clausus (NC) berücksichtigt die Qualifikations-, und Lernziele des ingenieurwissenschaftlichen Studiums nur unzureichend. Durch geeignete Studieneingangstests, welche ebenso die Bildungs-, als auch die Chancengleichheit in Bezug auf Geschlecht sowie ethnische und soziale Herkunft berücksichtigen, werden Studieninteressierte auf die für ihr Fach benötigten Fähigkeiten hin überprüft. 

Studieneingangsphase

Den gerade in der Studieneingangsphase gestiegenen Abbruchquoten wird mit verschiedenen Maßnahmen entgegengewirkt. So sollen ein Ausbau von Tutorenprogrammen und gezielte Maßnahmen zur fachlichen Motivation den Studienanfängern die Integration in die Hochschule erleichtern. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Heterogenität der Studierendenschaft im Allgemeinen und die Situation von Frauen im Besonderen, welche in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen immer noch stark unterrepräsentiert sind. Des Weiteren kann eine vor Beginn des Studiums angebotene Sommeruniversität die Identifikation mit dem Fach fördern und geeignete Lernstrategien vermitteln.

Kompetenzorientierte Prüfungen

Kompetenzorientierte Prüfungen 

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von TeachING-LearnING.EU richtet besondere Aufmerksamkeit auf die Gestaltung von Prüfungsformaten, welche die Erfassung der angestrebten Kompetenzen gestatten. Auf Basis der Untersuchung heutiger Prüfungspraxis in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und einer Analyse der Anforderungen aus den Tätigkeitsfeldern der Ingenieurberufe werden kompetenzorientierte Prüfungsformate entwickelt und erprobt.

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